Elektriker Stundenlohn 2026
Ein Elektriker kostet 2026 meist 55–85 € je Stunde inklusive Mehrwertsteuer, Meisterbetriebe 70–90 €, Spezialisten für PV, Smart Home und KNX bis 115 €. Dazu kommen Anfahrt (oft 20–50 € pauschal) und Material; nachts, am Wochenende und an Feiertagen gelten Zuschläge von 25 bis 150 %.
Stundensätze nach Qualifikation
| Wer | Stundensatz (brutto) |
|---|---|
| Geselle (Betrieb, Standardarbeiten) | 40–55 € |
| Erfahrener Geselle | 60–75 € |
| Meisterbetrieb | 70–90 € |
| Spezialist (PV, Smart Home, KNX) | 85–115 € |
Zuschläge und Region
| Zeit | Zuschlag |
|---|---|
| Samstag | +25–50 % |
| Nacht (22–6 Uhr) | +50–100 % |
| Sonntag | +50–100 % |
| Feiertag | +75–150 % |
| Region | Stundensatz (brutto) |
|---|---|
| München, Stuttgart, Frankfurt | 75–115 € |
| Hamburg, Düsseldorf, Köln | 65–90 € |
| Berlin, Hannover, Bremen | 55–80 € |
| ländlich, Ostdeutschland | 40–65 € |
Marktübliche Spannen, Stand März 2026, nach Clean Invoice; einzelne Betriebe weichen ab. Angebote vorher schriftlich einholen.
Was kostet typische Arbeit?
Kosten für ganze Projekte: Zählerschrank erneuern, Wallbox installieren, E-Check, Herd anschließen. Was man selbst machen darf und was nicht: Elektriker-Begriffe und die Hinweise in den Anschluss-Anleitungen.
Häufige Fragen
Was kostet ein Elektriker pro Stunde?
Im Jahr 2026 meist 55–85 € brutto je Stunde für einen Gesellen aus einem Meisterbetrieb, Spezialisten für PV, Smart Home oder KNX 85–115 €. Dazu kommen Anfahrt (oft 20–50 € pauschal) und Material.
Was verdient ein Elektriker?
Der Kundenstundensatz ist nicht der Lohn. Angestellte Elektriker verdienen je nach Erfahrung und Region etwa 18–22 € brutto je Stunde als Geselle, Meister 26–35 €. Im Elektrohandwerk gilt ein allgemeinverbindlicher Branchenmindestlohn von 14,93 € (ab 1. Januar 2026), der gesetzliche Mindestlohn liegt bei 13,90 €.
Warum ist der Stundensatz so viel höher als der Lohn?
Im Stundensatz stecken Lohnnebenkosten (Sozialabgaben, Urlaub, Krankheit), Fahrzeug, Werkzeug und Messgeräte, Versicherung, Büro, unproduktive Zeiten, Gewinn und 19 % Mehrwertsteuer. Faustregel: Der Verrechnungssatz liegt beim Drei- bis Vierfachen des Bruttolohns.
Kann ich Elektrikerkosten von der Steuer absetzen?
Ja, als Handwerkerleistung im eigenen Haushalt: 20 % der Arbeits-, Anfahrts- und Maschinenkosten, höchstens 1.200 € Steuerermäßigung im Jahr (§ 35a EStG). Material zählt nicht; Voraussetzung ist eine Rechnung mit ausgewiesenem Lohnanteil und Überweisung. Kein Steuerrat.
Was kostet der Elektriker-Notdienst?
Zum normalen Stundensatz kommen Zuschläge für Abend, Nacht, Wochenende und Feiertag, oft 50–150 %, dazu eine höhere Anfahrtspauschale. Bei einem Ausfall erst prüfen, ob nur eine Sicherung oder der FI ausgelöst hat.