Wallbox-Kosten mit Installation berechnen
Eine 11-kW-Wallbox kostet im Preisvergleich typisch 857,00 €, eine 22-kW-Wallbox 1.674,00 €. Mit Zuleitung, Schutzgeräten und Elektriker liegen die Gesamtkosten im Einfamilienhaus meist bei 1.000 bis 2.500 € – entscheidend sind Leitungslänge, Verlegung und der Zustand des Zählerschranks.
Gerätepreis: Median der Händlerangebote im Preisvergleich. Kabel: günstigster Meterpreis plus 10 % Verschnitt, Querschnitt nach 3 % Spannungsfall. Schutzgeräte und Arbeitszeit sind Richtwerte (3 h Grundaufwand plus 0,15 h je Meter), Zählerschrank-Erweiterung pauschal 1.000 €. Ein Angebot vom Elektriker ersetzt der Rechner nicht.
Welche Kosten fallen an?
| Posten | Hinweis |
|---|---|
| Wallbox | 11 kW ab 255,00 €, typisch 857,00 €; 22 kW ab 379,00 €, typisch 1.674,00 €. Über 11 kW braucht es eine Genehmigung des Netzbetreibers. |
| Zuleitung | 11 kW: 5x2,5 mm² bis rund 61 m, darüber 5x6 mm². 22 kW: 5x6 mm² bis rund 73 m. Details: Wallbox-Zuleitung. |
| Schutzgeräte | 3-poliger Leitungsschutzschalter B16 oder B32, FI Typ A oder FI Typ B. |
| Arbeitszeit | Montage, Leitung verlegen, Anschluss, Prüfprotokoll, Anmeldung beim Netzbetreiber. |
| Zählerschrank | Ist kein Platz für weitere Reiheneinbaugeräte oder entspricht der Schrank nicht mehr den Vorgaben, wird es teurer: Zählerschrank-Kosten. |
Wallbox und Material im Preisvergleich
| Wallbox 11 kW 38 Produkte | ab 255,00 € | |
| Wallbox 22 kW 83 Produkte | ab 379,00 € |
Häufige Fragen
Was kostet eine Wallbox mit Installation?
Eine 11-kW-Wallbox kostet im Preisvergleich typisch rund 857,00 € (ab 255,00 €). Mit Zuleitung, Schutzgeräten und Elektriker kommen bei kurzer Leitung im Einfamilienhaus meist 1.000 bis 2.500 € zusammen; lange Wege, Erdarbeiten oder ein neuer Zählerschrank treiben die Kosten. Der Rechner oben schlüsselt die Posten auf.
Was kostet die Installation einer 11-kW-Wallbox?
Ohne das Gerät meist 500 bis 1.500 €: Zuleitung, Leitungsschutzschalter, FI-Schutzschalter und Arbeitszeit für Montage, Anschluss, Prüfung und Anmeldung. Der größte Faktor ist die Strecke vom Zählerschrank zum Stellplatz.
Welche Kosten fallen außer der Wallbox an?
Zuleitung (Meterpreis × Länge), 3-poliger Leitungsschutzschalter, FI-Schutzschalter Typ A (bei Wallbox mit DC-Fehlerstromerkennung) oder Typ B, Kleinmaterial, Arbeitszeit, eventuell Erdarbeiten, Wanddurchbrüche, ein Ständer und ein Ausbau des Zählerschranks.
Ist die Installation einer Wallbox steuerlich absetzbar?
Im selbst genutzten Haushalt als Handwerkerleistung nach § 35a EStG: 20 % der Arbeits- und Fahrtkosten (nicht des Materials), höchstens 1.200 € Steuerermäßigung pro Jahr. Voraussetzung sind Rechnung und Überweisung.
Wird die Installation einer Wallbox gefördert?
Ein bundesweites Förderprogramm für private Wallboxen gibt es derzeit nicht; die KfW-Zuschüsse sind ausgelaufen. Einzelne Länder, Kommunen und Stadtwerke fördern zeitweise. Über § 14a EnWG gibt es für steuerbare Wallboxen ein reduziertes Netzentgelt.
Muss eine Wallbox angemeldet werden?
Ja. Wallboxen bis 11 kW müssen beim Netzbetreiber angemeldet werden, über 11 kW ist vorher eine Genehmigung nötig. Die Anmeldung übernimmt der eingetragene Elektroinstallateur; für steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG kommt ein Smart Meter.
Welcher FI-Schutzschalter für die Wallbox?
Ein FI Typ A reicht, wenn die Wallbox eine DC-Fehlerstromerkennung (6 mA) eingebaut hat – das steht im Datenblatt. Sonst ist ein FI Typ B nötig. Jede Wallbox bekommt einen eigenen Stromkreis mit eigenem Leitungsschutzschalter.