zählerschrank.de

Stromstoßschaltung

Bei der Stromstoßschaltung schalten beliebig viele parallel geschaltete Taster eine Lampe über einen Stromstoßschalter. Jeder Tastendruck schaltet um; die Taster brauchen nur zwei Adern plus Schutzleiter.

Stromlaufplan Stromstoßschaltung: drei Taster parallel an der Spule des Stromstoßschalters, Kontakt schaltet die Lampe
Stromstoßschaltung mit drei Tastern

Wann sie sich lohnt

Ab drei Schaltstellen, in langen Fluren, Treppenhäusern und überall, wo später Schaltstellen dazukommen sollen. Für zwei Stellen ist die Wechselschaltung einfacher, für drei die Kreuzschaltung eine Alternative.

Stromstoßschalter im Preisvergleich: 250 Modelle ab 10,86 €.

Häufige Fragen

Wie funktioniert eine Stromstoßschaltung?

Taster an beliebig vielen Stellen sind parallel geschaltet und geben beim Drücken einen kurzen Stromstoß auf die Spule des Stromstoßschalters. Dessen Kontakt wechselt bei jedem Impuls zwischen Ein und Aus und schaltet so die Lampe.

Welche Vorteile hat eine Stromstoßschaltung gegenüber einer Kreuzschaltung?

Jeder Taster braucht nur zwei Adern plus Schutzleiter, Taster lassen sich jederzeit ergänzen, und Zentral-Ein/Aus ist mit passenden Geräten möglich. Bei vielen Schaltstellen ist sie günstiger und übersichtlicher als eine Kreuzschaltung.

Was ist der Unterschied zwischen Stromstoßschalter und Relais?

Ein Relais schaltet nur, solange seine Spule Strom bekommt. Der Stromstoßschalter ist ein bistabiles Relais: Ein kurzer Impuls schaltet um, der Zustand bleibt ohne Strom erhalten.

Wo sitzt der Stromstoßschalter?

Als Reiheneinbaugerät im Verteiler oder als Unterputz-Ausführung in einer Schalter- oder Abzweigdose. Im Verteiler ist er leicht zugänglich und mit Tastersteuerung für mehrere Räume übersichtlich.

Wie viele Taster kann man anschließen?

Mechanische Taster praktisch beliebig viele. Bei beleuchteten Tastern begrenzt der Glimmstrom die Anzahl; die Herstellerangabe des Stromstoßschalters nennt die zulässige Zahl.

Arbeiten an der Elektroinstallation nur durch eine Elektrofachkraft. Maßgeblich sind die Normen der Reihe DIN VDE 0100.