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Akkus richtig lagern

Lithium-Ionen-Akkus am besten halb geladen (40–60 %) bei 10–20 °C trocken lagern, nicht voll und nicht leer. NiMH- und Bleiakkus lagert man voll geladen und lädt sie alle paar Monate nach. Frost, Hitze und Tiefentladung verkürzen die Lebensdauer.

AkkuLadestandTemperaturHinweis
Lithium-Ionen (Werkzeug, 18650, Powerbank)40–60 %10–20 °C, trockennicht voll und nicht leer lagern; alle 3–6 Monate prüfen und auf ~50 % nachladen
LiFePO450–70 %5–25 °Cnicht unter 0 °C laden
NiMH (AA, AAA)vollRaumtemperaturLow-Self-Discharge-Typen (z. B. eneloop) halten die Ladung über Monate
Bleiakku (AGM, Gel)voll5–20 °Calle 3–6 Monate nachladen oder an ein Erhaltungsladegerät; Tiefentladung schadet dauerhaft
Alkali-Batterien–Raumtemperatur, trockennicht im Kühlschrank (Kondenswasser); gemischte Packungen nicht zusammen einsetzen

Richtwerte nach Herstellerangaben (Akku- und Werkzeughersteller). Siehe auch Akku-Typen im Vergleich, Akku aufgebläht und Werkzeug-Akkus.

Häufige Fragen

Wie lagere ich Akkus über den Winter?

Werkzeug- und Garten-Akkus aus dem Gerät nehmen, auf etwa die Hälfte laden und frostfrei bei 10–20 °C lagern, nicht im kalten Gartenhaus oder in der Garage. Nicht am Ladegerät hängen lassen.

Muss ich Akkus kalibrieren?

Lithium-Akkus haben keinen Memory-Effekt. Kalibrieren heißt nur, die Ladeanzeige abzugleichen: Bei manchen Geräten (Laptop, E-Bike) gelegentlich einmal fast leer fahren und vollständig laden. Für die Lebensdauer ist das nicht nötig.

Schadet es, den Akku immer am Ladegerät zu lassen?

Lithium-Akkus altern schneller, wenn sie dauerhaft bei 100 % und Wärme stehen. Viele Ladegeräte schalten ab; trotzdem den Akku nach dem Laden abnehmen. Bleiakkus dagegen vertragen ein Erhaltungsladegerät gut.

Wie lange halten Akkus gelagert?

Lithium-Ionen verliert etwa 1–3 % Ladung pro Monat, NiMH mit niedriger Selbstentladung rund 15 % pro Jahr, Blei 3–5 % pro Monat. Tiefentladene Lithium-Akkus lassen sich oft nicht mehr laden; das Ladegerät verweigert sie aus Sicherheitsgründen.