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Unterputzdose setzen

Standard-Unterputzdosen haben 60 mm Innendurchmesser und werden mit einer 68-mm-Bohrkrone gesetzt, bei Mehrfachkombinationen mit 71 mm Mittenabstand. Der Dosenrand schließt bündig mit dem fertigen Putz ab.

Unterputzdosen mit 71 mm Mittenabstand, Ø 60 mm innen, Bohrkrone 68 mm, Tiefe 40–47 mm bzw. 61 mm
Standardmaße von Schalter- und Gerätedosen

Welche Dose wofür?

DoseTiefeEinsatz
Schalterdose / Gerätedose40–47 mmSchalter, Steckdosen, Netzwerkdosen
Tiefe Gerätedose61–66 mmSmart-Home-Aktoren, Dimmer, viele Klemmen, Netzwerkdosen mit Kabelreserve
Geräteverbindungsdose61 mm, mit KlemmraumSchalter oder Steckdose und gleichzeitig Abzweig
Abzweigdose Unterputzvariabel, mit DeckelLeitungsverbindungen ohne Gerät
Hohlwanddose45–61 mm, mit KrallenTrockenbau, Gipskarton

Unterputzdose setzen: Schritt für Schritt

  1. Position anzeichnen innerhalb der Installationszonen; Höhe und Abstände mit Wasserwaage übertragen. Vorher mit einem Leitungssucher nach Leitungen und Rohren suchen.
  2. Bohren mit 68-mm-Dosensenker, etwa 5 mm tiefer als die Dose. Bei Kombinationen Bohrschablone für 71 mm Abstand verwenden.
  3. Leitung einführen: Leerrohr oder Leitung durch die Einführungsöffnung, 10–15 cm Leitung überstehen lassen.
  4. Einsetzen: Bohrloch annässen, Gips einbringen, Dose bündig mit der späteren Putzoberfläche und waagerecht ausrichten; Kombinationen vorher mit Verbindungsstutzen koppeln.
  5. Aushärten lassen, überschüssigen Gips aus der Dose entfernen; Schalter oder Steckdose erst nach dem Verputzen montieren.

Leitungen im Mauerwerk verlegen: Leerrohr und NYM-J. Wie Schalter und Steckdosen angeschlossen werden: Anschließen.

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Häufige Fragen

Welche Unterputzdose für eine Steckdose?

Eine Schalter- bzw. Gerätedose mit 60 mm Innendurchmesser nach DIN 49073; Steckdosen und Schalter aller gängigen Hersteller passen hinein. Kommt zusätzlich ein Abzweig dazu oder sitzt eine Doppelsteckdose am Ende vieler Leitungen, ist eine tiefe Dose oder eine Geräteverbindungsdose die bessere Wahl.

Wie tief setzt man eine Unterputzdose?

Der Rand schließt bündig mit der fertigen Wandoberfläche ab, also mit dem Putz oder der Fliese, nicht mit dem Rohmauerwerk. Steht die Dose zurück, helfen Ausgleichsringe; die Krallen des Geräts müssen sicher greifen.

Welche Bohrkrone für eine Unterputzdose?

Eine Dosensenker-Bohrkrone mit 68 mm Durchmesser. Für Mehrfachkombinationen wird mit 71 mm Mittenabstand gebohrt, am einfachsten mit einer Bohrschablone.

Wie tief ist eine Unterputzdose?

Standarddosen sind 40 bis 47 mm tief, tiefe Dosen rund 61 mm. Die Bohrung sollte etwa 5 mm tiefer sein als die Dose, damit Platz für Gips bleibt.

Wie lang muss das Kabel aus der Unterputzdose schauen?

Üblich sind 10 bis 15 cm Leitung ab Dosenrand. Das reicht zum Abmanteln und Anschließen und lässt sich gefaltet in der Dose unterbringen.

Welche Unterputzdose für eine Netzwerkdose?

Eine tiefe Gerätedose (ca. 61 mm). Netzwerkkabel ab Cat.6 sind steif und brauchen einen großen Biegeradius; in flachen Dosen knicken sie leicht. Anschluss der Dose: Netzwerkdose anschließen.

Kann man eine Unterputzdose ohne Gips setzen?

Ja, mit Schnellbau-Dosen, die über Spreizkrallen oder Schrauben im Bohrloch halten, oder mit Montagekleber. Im Trockenbau werden ohnehin Hohlwanddosen mit Krallen verwendet.

Welche Dose im Trockenbau?

Eine Hohlwanddose. Sie wird in ein 68-mm-Loch gesteckt und mit Krallen gegen die Gipskartonplatte verspannt. Auswahl: Hohlwanddosen.

Arbeiten an der elektrischen Anlage nur durch eine Elektrofachkraft. Dosen setzen und Leerrohre verlegen ist als Vorarbeit möglich.