Steckdose im Garten
Für eine Gartensteckdose wird ein Erdkabel NYY-J 60–80 cm tief verlegt und im Haus an einen eigenen Stromkreis mit FI-Schalter 30 mA angeschlossen. Die Steckdose braucht mindestens IP44, frei stehend sitzt sie auf einer Steckdosensäule.
Was dazugehört
| Teil | Ausführung |
|---|---|
| Zuleitung | Erdkabel NYY-J 3 × 2,5 mm² (bei langen Wegen 3 × 4 mm²), 60–80 cm tief, Trassenwarnband 20–30 cm darüber |
| Schutz | FI-Schutzschalter 30 mA und Leitungsschutzschalter 16 A im Verteiler, eigener Stromkreis |
| Steckdose | mindestens IP44, mit Klappdeckel; frei stehend als Steckdosensäule |
| Abschaltung | Schalter im Haus, damit die Gartensteckdose bei Nichtgebrauch spannungsfrei ist |
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Häufige Fragen
Wie verlege ich eine Steckdose im Garten?
Erdkabel NYY-J im Graben 60–80 cm tief, auf Sand gebettet und mit Trassenwarnband darüber oder in einem Kabelschutzrohr. Ins Haus über eine abgedichtete Wanddurchführung, dort auf einen eigenen Stromkreis mit FI-Schalter: Kabel durch die Wand.
Welche Schutzart braucht eine Gartensteckdose?
Mindestens IP44 (spritzwassergeschützt), bei Strahlwasser oder in Bodennähe besser IP54 bis IP65. Bedeutung der Ziffern: IP-Schutzarten.
Welches Kabel für die Gartensteckdose?
NYY-J, das für die Erdverlegung zugelassen ist. NYM-J darf nicht ungeschützt in die Erde; Gummileitungen H07RN-F nur für ortsveränderliche Geräte: NYY-J.
Braucht die Gartensteckdose einen FI-Schalter?
Ja. Steckdosen bis 32 A für Laien müssen mit einem FI-Schalter mit höchstens 30 mA geschützt sein, außen ohnehin: FI-Schalter.
Darf ich die Gartensteckdose selbst anschließen?
Graben, Kabelschutzrohr und Steckdosensäule setzen kann man selbst, den Anschluss im Verteiler und die Prüfung übernimmt eine Elektrofachkraft.