Elektrische Fußbodenheizung
Eine elektrische Fußbodenheizung besteht aus einer dünnen Heizmatte im Fliesenkleber, einem Raumthermostat mit Bodenfühler und einem eigenen Stromkreis mit FI-Schalter 30 mA. Sie eignet sich als Zusatzheizung für Bad und Küche; ein 6-m²-Bad braucht bei zwei Stunden täglich rund 360 kWh im Winter.
Verbrauch und Kosten
| Beispiel | Stunden/Tag | kWh/Heizperiode | Kosten |
|---|---|---|---|
| Bad 6 m², 150 W/m² | 2 | 360 | 133 € |
| Bad 6 m², nur Temperierung | 1 | 180 | 67 € |
| Küche 12 m², 100 W/m² | 3 | 720 | 266 € |
200 Heiztage, 37 ct/kWh, volle Leistung während der Laufzeit. Eigene Geräte rechnen: Stromkosten-Rechner. Thermostate: Raumthermostate.
Häufige Fragen
Wie wird eine elektrische Fußbodenheizung angeschlossen?
Die Heizmatte kommt an ein Raumthermostat mit Bodenfühler, das Thermostat an einen eigenen Stromkreis mit Leitungsschutzschalter und FI-Schalter 30 mA. Der Fühler liegt in einem Leerrohr zwischen zwei Heizleitern, damit er sich tauschen lässt. Den Anschluss übernimmt eine Elektrofachkraft.
Wie viel Strom verbraucht eine elektrische Fußbodenheizung?
Leistung mal Laufzeit: Eine 900-W-Heizmatte im Bad, die täglich zwei Stunden heizt, braucht rund 1,8 kWh am Tag, in einer Heizperiode von 200 Tagen etwa 360 kWh, rund 133 € bei 37 ct/kWh.
Lohnt sich eine elektrische Fußbodenheizung?
Als Zusatzheizung in kleinen Räumen wie dem Bad, die nur zeitweise warm sein sollen: ja, wegen niedriger Anschaffungskosten und geringer Aufbauhöhe. Als Hauptheizung für ganze Wohnungen ist sie im Betrieb teurer als eine Wärmepumpe.
Welche Leistung braucht die Heizmatte?
Für Temperierung unter Fliesen meist 100–150 W/m², im Bad bis 200 W/m². Die Fläche unter Wanne, Dusche und Schränken bleibt frei. Über 3,6 kW ist ein Drehstromanschluss nötig.
Welche Absicherung für die Fußbodenheizung?
Ein eigener Stromkreis mit 16-A-Leitungsschutzschalter für bis zu 3,6 kW und ein FI-Schalter 30 mA, im Bad ohnehin vorgeschrieben: FI-Schalter, Absicherung je Querschnitt.