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Siemens LOGO! programmieren

Eine LOGO! wird mit LOGO! Soft Comfort am PC programmiert: Bausteine wie UND, Einschaltverzögerung oder Wochenschaltuhr im Funktionsplan verbinden, testen (Simulation) und per Ethernet übertragen. Der Typ verrät Spannung und Ausstattung: 12/24RCE = 12/24 V DC, Relaisausgänge, Uhr, Ethernet.

Typenschlüssel

KennungBedeutung
12/24Versorgung 12/24 V DC
24Versorgung 24 V DC (AC/DC je nach Variante)
230Versorgung 115/230 V AC/DC
RRelaisausgänge (sonst Transistorausgänge)
Cintegrierte Uhr (Clock) für Schaltzeiten
EEthernet-Schnittstelle (ab LOGO! 8)
oohne Display, z. B. 230RCEo

Nach Siemens-Systemhandbuch LOGO!. Alternativen: Eaton easy, für einfache Aufgaben Zeitrelais.

In fünf Schritten zum Programm

  1. Ein- und Ausgänge festlegen (Taster an I1, Schütz an Q1 …).
  2. In LOGO! Soft Comfort Bausteine platzieren und verbinden.
  3. Parameter setzen, z. B. Verzögerungszeiten und Schaltzeiten.
  4. Programm in der Simulation testen.
  5. Über Ethernet (bei älteren Geräten Kabel) laden und in Betrieb nehmen.

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Häufige Fragen

Womit programmiert man eine Siemens LOGO!?

Mit der Software LOGO! Soft Comfort am PC, als Funktionsplan (FUP) oder Kontaktplan (KOP). Übertragen wird bei LOGO! 8 über Ethernet; einfache Programme lassen sich auch direkt am Gerätedisplay eingeben.

Was kann eine LOGO! ersetzen?

Zeitrelais, Stromstoßschalter, Zeitschaltuhren und kleine Schützsteuerungen: Grundfunktionen (UND, ODER, NICHT) und Sonderfunktionen wie Ein-/Ausschaltverzögerung, Wochenschaltuhr, Zähler und Treppenlichtschalter sind fertige Bausteine.

Kann man die LOGO! erweitern?

Ja, mit Digital- und Analogmodulen (DM8, DM16, AM2) rechts neben dem Basismodul; Basismodul und Erweiterungen müssen dieselbe Versorgungsspannungsklasse haben.

LOGO! oder SPS?

Die LOGO! ist ein Logikmodul für überschaubare Aufgaben in Haus, Gewerbe und Kleinmaschinen. Für viele Ein-/Ausgänge, Feldbus und komplexe Abläufe nimmt man eine SPS wie S7-1200.