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Frequenzumrichter: Funktion und Anschluss

Ein Frequenzumrichter richtet die Netzspannung gleich, glättet sie im Zwischenkreis und erzeugt daraus mit einem Wechselrichter eine Drehspannung mit einstellbarer Frequenz und Spannung. So lässt sich die Motordrehzahl stufenlos regeln; die Spannung steigt dabei proportional zur Frequenz (U/f-Kennlinie).

Aufbau

  1. Gleichrichter wandelt 230 V bzw. 3 × 400 V in Gleichspannung.
  2. Zwischenkreis mit Kondensatoren glättet und speichert Energie.
  3. Wechselrichter (IGBT) erzeugt per Pulsweitenmodulation die Ausgangsspannung für den Motor.

Anschluss

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Häufige Fragen

Welcher FI-Schalter für Frequenzumrichter?

Für dreiphasige Frequenzumrichter ein allstromsensitiver FI Typ B (oder B+), weil glatte Gleichfehlerströme einen Typ A unwirksam machen. Einphasige Geräte kommen je nach Hersteller mit Typ F aus; maßgeblich ist die Betriebsanleitung.

Kann ein Frequenzumrichter 230 V in 400 V umwandeln?

Ein Umrichter mit 1-phasigem 230-V-Eingang liefert 3 × 230 V am Ausgang. Ein 400-V-Motor muss dafür im Dreieck (230 V) geschaltet werden; 3 × 400 V aus 230 V liefern nur spezielle Geräte mit Hochsetzsteller.

Muss die Motorleitung geschirmt sein?

Ja. Die Ausgangsspannung ist getaktet; eine geschirmte Motorleitung mit beidseitig flächig aufgelegtem Schirm (EMV-Kabelverschraubung) verhindert Störungen. Motorleitung möglichst kurz halten.