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PV-Rechner: lohnt sich die Photovoltaik-Anlage?

Eine Anlage mit 8 kWp auf einem Süddach erzeugt rund 7.600 kWh im Jahr. Wirtschaftlich entscheidend ist der Eigenverbrauch: Selbst genutzter Strom spart rund 37 ct/kWh, eingespeister bringt 7,7 ct.

Ersparnis pro Jahr

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Einspeisevergütung Teileinspeisung 7,7 ct/kWh bis 10 kWp, 6,66 ct/kWh für den Anteil bis 40 kWp (Inbetriebnahme 1.8.2026–31.1.2027). Vereinfachte Rechnung ohne Degradation, Wartung, Finanzierung und Steuern; Eigenverbrauch ohne Speicher typisch 25–35 %, mit Speicher 55–70 %; die Autarkie ist auf 80 % begrenzt, weil im Winter Strom zugekauft wird. Mit Speicher und dynamischem Stromtarif lässt sich dieser Reststrom günstig laden, etwa nachts bei viel Windstrom; dafür den durchschnittlichen Preis des Reststroms eintragen. Die Autarkie steigt dadurch nicht, die Ersparnis schon.

Material für den Anschluss

Gleichstromseite mit Solarkabel und MC4-Steckern, Wechselstromseite im Zählerschrank mit Überspannungsschutz. Was der Zählerschrank für PV braucht: Zählerschrank-Ratgeber.

Häufige Fragen

Lohnt sich Photovoltaik noch?

Meist ja, wenn ein großer Teil des Stroms selbst verbraucht wird: Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart den Bezugspreis von rund 37 ct, jede eingespeiste bringt nur 7,7 ct. Ohne Speicher liegt der Eigenverbrauch typisch bei 25–35 %, mit Speicher, Wärmepumpe oder E-Auto deutlich höher.

Wie viel Strom erzeugt 1 kWp im Jahr?

In Deutschland je nach Region und Ausrichtung etwa 850 bis 1.100 kWh, im Süden mehr als im Norden. Ost-West-Dächer liefern rund 15–20 % weniger als Süddächer, dafür gleichmäßiger über den Tag.

Ab wann lohnt sich ein Speicher?

Wenn tagsüber wenig Strom verbraucht wird und abends viel. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch typisch von etwa 30 auf 55–70 %, kostet aber zusätzlich mehrere tausend Euro; die Amortisationszeit verlängert sich oft. Im Rechner die Eigenverbrauchsquote anpassen und vergleichen.

Welche Einspeisevergütung gibt es aktuell?

Für Anlagen mit Inbetriebnahme vom 1. August 2026 bis 31. Januar 2027 bei Teileinspeisung 7,7 ct/kWh bis 10 kWp und 6,66 ct/kWh für den Anteil darüber bis 40 kWp, jeweils 20 Jahre fest. Die Sätze sinken halbjährlich.

Lohnt sich ein dynamischer Stromtarif mit Speicher?

Ein dynamischer Tarif folgt dem Börsenstrompreis, der nachts und bei viel Wind oft deutlich unter dem Normaltarif liegt. Ein Speicher, der dann aus dem Netz lädt, senkt die Kosten für den Reststrom, vor allem im Winter, wenn die PV-Anlage wenig liefert. Voraussetzung sind ein intelligentes Messsystem (Smart Meter) und ein Speicher bzw. Energiemanagement, das netzdienliches Laden unterstützt.

Welche Ausrichtung ist die beste?

Süd mit 30–35° Neigung bringt den höchsten Jahresertrag. Ost-West erzeugt weniger, verteilt den Strom aber auf Morgen und Abend und passt oft besser zum Verbrauch. Nordseiten lohnen sich nur bei flacher Neigung.