KNX einfach erklärt
KNX trennt Schalten und Last: Taster und Sensoren senden über die grüne Busleitung Befehle, Aktoren im Verteiler schalten Licht, Jalousien und Heizung. Was ein Taster bewirkt, wird mit der ETS-Software programmiert und lässt sich jederzeit ändern.
Bausteine einer KNX-Anlage
- Spannungsversorgung mit Drossel, 30 V DC je Linie.
- Sensoren: Taster, Präsenzmelder, Wetterstation, Raumcontroller.
- Aktoren: Schalt-, Dimm-, Jalousie- und Heizungsaktoren auf der Hutschiene.
- Schnittstelle (USB oder IP) zum Programmieren und für die Visualisierung.
- Busleitung J-Y(St)Y 2 × 2 × 0,8 in Linien-, Stern- oder Baumstruktur, ohne Ring.
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Häufige Fragen
Was ist KNX?
Ein offener, herstellerübergreifender Standard (EN 50090, ISO/IEC 14543-3) für Gebäudeautomation. Taster, Sensoren und Aktoren tauschen über eine eigene Busleitung Telegramme aus; Licht, Jalousien, Heizung und Lüftung lassen sich so frei verknüpfen.
Welches Kabel für KNX?
Die grüne Busleitung J-Y(St)Y 2 × 2 × 0,8 mm (zertifiziert für KNX/EIB): rot = +, schwarz = −, das zweite Paar als Reserve. Sie wird zusätzlich zur 230-V-Leitung verlegt: Busleitungen.
Was kostet KNX?
Deutlich mehr als eine konventionelle Installation, weil jeder Taster und jeder Kanal ein Busgerät ist und die Programmierung mit der ETS dazukommt. Der Preis hängt vor allem von der Zahl der Kanäle ab; vergleichbar sind nur Angebote mit gleichem Funktionsumfang.
Wie viele Geräte passen an eine KNX-Linie?
Eine Linie mit eigener Spannungsversorgung (30 V DC) versorgt bis zu 64 Geräte; mit Linienkopplern entstehen Bereiche und große Anlagen.